Villa Savoye 3 mit ArchiCAD
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In diesem Kapitel werden Sie damit fortfahren, die Villa Savoye von Le Corbusier als Modell in ArchiCad zu bauen. Laden Sie zunächst das Verzeichnis villasavoye_modell_3 herunter. Die Dateien wurden mit AC 9 erstellt. |
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Öffnen Sie die Datei villasavoye3_start.pae. Es handelt sich dabei um eine normale ArchiCad-Projektdatei, die zusammen mit einer Datenbank gespeichert wurde, die die selbst erzeugten und in der Datei enthaltenen Bibliothekselemente enthält (in diesem Fall unser erstes selbst erstelltes Fensterobjekt aus dem Kapitel Villa Savoye 2). Beim Öfnnen der Datei werden Sie gefragt, was Sie mit dieser Datenbank machen möchten. Wählen Sie die zweite Option, die Ihnen ermöglicht, die mitgespeicherten Objekte in einem Ordner Ihrer Wahl zu speichern ... |
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... den Sie entweder auswählen oder neu erstellen. Es empfiehlt sich, einen eigenen Ordner mit einem projektspezifischen Namen zu verwenden, wie z.B. vs_objekte. |
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Im Grundrissfenster sehen Sie das EG mit vier neuen Ansichtszeichnungen des 1.OG. Sie werden diese nun verwenden, um alle Fenster, die Sie dort sehen, als Bibliothekselement zu erstellen und im Modell einzusetzen. Beachten Sie, dass manche Fenster mehrmals verwendet werden. |
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Zunächst schauen Sie noch einmal im 3D-Fenster nach, was schon gebaut ist. Die SW-Fassade ist fertig, sie enthält ein Fenster und eine langgestreckte leere Öffnung, in der zwei dünne Runddstützen stehen. |
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Wechseln Sie zurück in die 2D-Darstellung. Sie befinden sich im EG. Beachten Sie, dass Fensterobjekte immer auf der Null-Ebenen gebaut werden sollten. Zoomen Sie heran an die linke Ecke der Nordost-Fassade. |
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Blenden Sie bei den Ebenen-Einstellungen (STRG-L) die Ebene 3d_objektkonstruktion ein. | |
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Sie bauen das Fenster zunächst auf dem Boden liegend mit dem Deckenwerkzeug. Wählen Sie das Deckenwerkzeug aus und öffnen Sie durch Doppleklick das dazugehörige Einstellungsfenster. Stellen Sie die Deckendicke auf 0,08 m, den Abstand OK Decke zur Ebene 0 ebenfalls. Damit sorgen Sie dafür, dass die Decke mit ihrer Unterseite auf der Höhe 0,00 m liegt. Bei den Grundriss-Einstellungen wählen Sie eine Flächenschraffur aus (Kalksandstein), die es Ihnen erlaubt, das Decken-Objekt besser im Grundriss zu erkennen. Wählen Sie eine geeignete Stiftfarbe, z.B. Grau 96. Für die Modelldarstellung wählen Sie wie schon beim ersten Fenster das Material Eisen aus. Vergessen Sie nicht, dass Ihr Fenster-Modell auf der Ebene 3d_objektkonstruktion gezeichnet werden soll, die später bei der Visualisierung ausgeblendet werden kann. |
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Sie sehen das Fenster zunächst als 2D-Zeichnung . Zeichnen Sie mit dem Decken-Werkzeug ein rechteckiges Decken-Objekt, das der Aussenkontur der Zeichnung folgt. | |
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Wenn Sie fertig gezeichnet haben, aktivieren Sie das Deckenobjekt. Beachten Sie, dass wirklich die Decke und nicht das Linienviereck ausgewählt ist (Werkzeuginfo-Palette). |
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Wählen Sie ebenfalls das Decken-Werkzeug aus. Klicken Sie nun mit gedrückter Leertaste auf eines der vier inneren Linien-Vierecke. ArchiCad schneidet Ihnen auf diese Weise ein Loch in die bisher gezeichnete Decke. |
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Lassen Sie die Decke so aktiviert, wie sie ist. Klicken Sie nun noch auf die restlichen drei Vierecke. |
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Wechseln Sie in das 3D-Fenster. Sie sollten eine Axonometrie Ihres soeben erstellten Rahmen-Objekts sehen. Ändern Sie gegebenenfalls die Projektionsart mit dem Befehl 3D-Standort & Projektionsart. Achten Sie darauf, dass Sie wirklich nur das Rahmen-Objekt sehen (Kontrolle mit STRG-0). Wenn noch andere 3D-Elemente sichtbar sind, wechseln Sie zurück in das 2D-Fenster und wählen Sie allein Ihr Decken-Objekt aus. |
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Achten Sie darauf, dass Sie sich nun im 3D-Fenster befinden. Wählen Sie den Befehl Ablage - GDL-Objekte - 3D-Modell sichern als ... |
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... und legen Sie in dem Dialogfeld, das sich daraufhin öffnet, Dateinamen, Speicherort und Dateiformat fest. Der Name sollte das Projektkürzel enthalten, Speicherort ist der von Ihnen eingangs oder für das letzte Kapitel erstellte Objektordner, das Dateiformat ist ArchiCad-Objekt (Dateiendung .gsm). |
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Ein weiteres Einstellungsfeld erscheint; hier klicken Sie auf das Fenstersymbol, damit Ihr Objekt später mit dem Fensterwerkzeug aufgerufen werden kann. Die anderen Einstellungen können Sie lassen, wie sie sind. |
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Wechseln Sie zurück in die Grundrissdarstellung (STRG-2) und hier in das 1.OG (STRG-6). Wählen Sie das Fenster-Werkzeug aus und öffne Sie per Doppelklick das dazugehörige Einstellungsfenster. Unten links sehen Sie eine Auflistung der von Ihnen zuletzt konstruierten und gespeicherten Bibliothekselemente. Das aktuell gebaute ist ausgewählt, wenn nicht, klicken Sie darauf. |
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Rechts oben stellen Sie die Abmessungen ein. Im Normalfall erscheinen selbst gebaute Objekte immer in der Grösse, in der sie gebaut wurden, lediglich die Brüstungshöhe muss eigenhändig eingestellt werden. Für den Ankerpunkt sollte die Option Eckpunktausgewählt sein. |
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Schliessen Sie das Einstellungsfenster, zoomen Sie haran an die linke obere Ecke des Grundrisses (die Ost-Ecke) und klicken Sie auf die Innenseite der Wand, dort, wo sie von der roten Hilfslinie geschnitten wird. | |
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Mit dem Doppel-Augencursor legen Sie fest, dass das Fenster unterhalb des Einfügepunktes liegen soll ... | |
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... mit dem einfachen Augencursor, dass das Fenster links von der Fenster-Mittelachse positioniert wird - dazu müssen Sie auf die rechte Seite des Fensters klicken. ArchiCad zeigt Ihnen beim Bewegen der Maus eine Vorschau. |
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Das Fenster muss noch um 10 cm nach unten verschoben werden - aktivieren Sie es durch Kick auf einen seiner Eckpunkte, wählen Sie den Befehl Verschieben und geben dann einen negativen y-Offset von 0,10 m ein. Beachten Sie, dass der Cursor dabei auf einem der Eckpunkte liegt, sonst funktioniert die Verschiebung nicht (diese Regel gilt generell bei Fenstern und Türen, bei allen anderen Elementen ist es egal, wo der Verschiebevektor gezeichnet wird. |
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Markieren Sie die soeben bearbeitete Raumecke mit dem Markierungsrahmen ... | |
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... und lassen Sie sich das Ergebnis im 3D-Fenster zeigen. | |
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Konstruieren Sie nun auf die gleiche Weise die übrigen Fenster, speichern Sie sie ebenfalls als Fenster-Objekte und setzen Sie sie in den richtigen Fassaden ein. Noch einmal zur Erinnerung: manche Fenster erscheinen mehrfach. In diesem Fall konstruieren Sie sie natürlich nur einmal und setzten Sie mehrfach ein. Das ist ja eigentlich auch der Sinn von Bibliothekselementen. Wenn Sie eine Fassde fertig bestückt haben, schauen Sie sie sich im 3D-Fenster an. Wählen Sie dazu sinnvollerweise unter 3D - Standort & Projektionsart Ansicht mit der richtigen Kamerarichtung. |
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Wählen Sie dazu im Grundrissfenster den Bereich, der die Wand enthält, mit dem Markierungsrahmen aus. Wählen Sie bei den Werkzeug-Optionen den fetten Rahmen, bekommen Sie im 3D-Fenster im markierten Bereich alle Geschosse angezeigt. | |
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Ziehen Sie den Rahmen jeweils weit genug nach innen, damit das eingerückte Erdgeschoss auch erfasst wird. | |
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So sollte die NO-Ansicht aussehen ... | |
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... es sieht dem Foto recht ähnlich. | |
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Die SO-Ansicht sieht so aus ... | |
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... auf dem Foto stellt sich allerdings die EG-Situation am Rand etwas anders dar. Das untersuchen wir später. |
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Die NW-Ansicht mit den breiteren Rahmenpfosten sieht so aus. | |
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Ob die Fensterteilung genau stimmt, wird sich vor allem bei der Konstruktion des Innenlebens zeigen. | |
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Die SW-Ansicht war schon Ergebnis des letzten Kapitels, soll aber hier der Vollständigkeit halber noch einmal gezeigt werden ... | |
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... ebenfalls mit dem Foto als direktem Vergleich. | |
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Platzieren Sie einmal eine Kamera (Kamera-Werkzeug) im EG-Grundriss, klicken Sie darauf und drücken STRG-3. Sie sehen eine Perspektive der Villa aus Sicht dieser Kamera. Vergleichen Sie Ihr Ergebnis mit meiner Datei villasavoye3_end.pae (auch dies ist eine Archiv-Datei, s. Anfang des Kapitels). |
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