architekturdarstellung.info > cg-tutorials > ArchiCAD > Tutorilas - ArchiCAD : Villa Savoye 2

Villa Savoye 2 mit ArchiCAD

In diesem Kapitel werden Sie damit fortfahren, die Villa Savoye von Le Corbusier als Modell in ArchiCad zu bauen.

Laden Sie zunächst das Verzeichnis villasavoye_modell_2 herunter. Die Dateien wurden mit AC 9 erstellt.

 
 

Öffnen Sie die Datei villasavoye2_start.pne. Sie sehen das Grundrissfenster mit dem Ergebnis aus dem Kapitel Villa Savoye 1.

 
 

Zuerst soll die Lage der EG-Aussenwand an der Stirnseite kontrolliert werden. Dazu bleiben wir im EG, wollen aber die Umrisslinien des 1.OG sehen.

Gehen Sie zu den Geschosseinstellungen ...

     
  ... und wählen Sie dort das 1.OG für die Darstellung als transparentes Geschoss aus.
     
 

Blenden Sie mithilfe des Ebenen-Umschalters die Scan-Darstellungen aus.

Sie sehen, dass die EG-Aussenwand nicht in einer Flucht mit der OG-Wand und den seitlich stehenden EG-Stützen steht.

     
  Fixieren Sie zunächst die roten Hilfslinien, indem Sie eine von ihnen auswählen und dann die Button Ebene der Auswahl schützen anklicken (das Schloss-Symbol).
     
 

Das Wand-Polygon besteht aus mehreren Einzelwänden, die gruppiert sind. Um einen Teil des Wandpolygons verschieben zu können, müssen Sie diese Gruppierung vorher auflösen.

Wählen Sie das Wandpolygon aus - dass die Einzelwände gruppiert sind, sehen Sie an der Darstellung der Aktivierungspunkte.

     
  Wählen Sie den Befehl Gruppe auflösen aus dem Extras-Menü.
     
 

Sie sehen jetzt kleine schwarze Aktivierungspunkte - die Gruppierung ist aufgelöst.

Klicken Sie seitlich, um die Auswahl aufzuheben.

     
 

Nun soll die Lage des Wandpolygons korrigiert werden. Sie könnten die Stirnwand einzeln verschieben und die anschliessenden Wände nachträglich anpassen - es gibt aber eine elegantere Methode.

Wählen Sie dazu aus der Werkzeug-Palette den Markierungsrahmen aus ...

     
  und ziehen Sie dann einen Rahmen um die Stirnwand auf.
     
  Aus dem Bearbeiten-Menü wählen Sie den Befehl Längenänderung.
     
  Klicken Sie nun irgendwo in den Grundriss und ziehen Sie die Maus mit gedrückter Shift-Taste (Winkelbeschränkung) nach oben. In der Koordinaten-Palette sehen Sie dass sich der y-Wert positiv vergrössert.
     
  Geben Sie den y-Wert 0,10 m ein und drücken Sie Enter oder Return.
     
  Die Stirnwand wird nun korrekt verschoben und die anschliessenden Wände gleichzeitig angepasst.
     
 

Die Teilwände, die nicht auf der gleichen Achse wie die seitlich stehenden Rundstützen stehen, werden genauso verschoben.

Ziehen Sie zunächst einen Markierungsrahmen um beide auf.

Da die Lage der Wände nicht genau zu erkennen ist, entfällt die Möglichkeit, die Längenänderung mit nummerischer Koordinateneingabe durchzuführen.

Rufen Sie den Befehl Längenänderung auf ...

     
  ... und suchen Sie das Kontrollfenster. Hier können Sie u.a. einstellen, dass Sie parallel oder senkrecht zu bestehenden Elementen zeichnen wollen. Klicken Sie auf diesen Button, halten Sie die Maustaste gedrückt und wählen Sie aus der sich öffnenden Palette die vorletzte Option aus.
     
 

Klicken Sie erst auf die Aussenecke einer der Wände und dann auf die diagonal gegenüberliegende Innenecke.

ArchiCad liefert Ihnen auf diese Weise den Schnittpunkt der Wand-Mittelachsen, den Sie nun als Anfangspunkt der von Ihnen geplanten Längenänderung verwenden können.

     
 

Ziehen Sie die Maustaste bei gedrückter Shift-Taste nach unten. Es wäre schön, wenn der Mauszeiger sich an der roten Linie einfangen würde, was er aber leider nicht tut.

Sie können sich aber auch an anderen Punkten einfangen, die auf der Höhe der roten Linie liegen.

Zoomen Sie gegebenenfalls ein wenig heraus ...

     
 

... halten Sie nach wie vor die Shift-Taste gedrückt, damit die Verschiebung weiterhin senkrecht nach unten erfolgt, und bewegen Sie den Mauszeiger auf den Mittelpunkt der Rundstütze.

KLicken Sie einmal ...

     
  ... und die Wände sind beide korrekt verschoben.
     
  Jetzt sieht die EG-Wand korrekt aus.
     
Da wir zunächst im 1.OG weiterbauen wollen, sollen Scans und Hilfslinien so verschoben werden, dass der Scan des OG-Grundrisses über dem Modellgrundriss liegt.    
     
  Entsichern Sie zuerst mithilfe des Ebenenumschalters die Hilfslinien - sie sind zur Zeit fixiert.
     
 

Dann aktivieren Sie Scans und Hilfslinien. Am einfachsten geht es wie folgt:

Wählen Sie das Bildwerkzeug aus der Werkzeugpalette aus ...

     
  ... und dann den Befehl Alle Bilder aktivieren aus dem Bearbeiten-Menü (STRG-A).
     
 

Sie sehen, dass nun die Scans ausgewählt sind.

Wählen Sie nun das Linienwerkzeug aus der Werkzeugpalette aus ...

     
  ... und wieder den Befehl Alle Bilder aktivieren (STRG-A).
     
  Jetzt sind zusätzlich die Linien aktiviert. Wählen Sie Verschieben aus dem Bearbeiten-Menü ...
     
  ... und verschieben Sie Linien und Scans so, dass das Hilfslinien-Raster des OG-Grundriss-Scans exakt auf dem Stützenraster des bereits konstruierten 3D-Modells liegt.
     
  Es sollte jetzt so aussehen wie auf der Abbildung links.
     
Da Sie jetzt im 1.OG arbeiten wollen, sollten Sie Scans und Hilfslinien aus dem EG- in das OG1-Fenster kopieren. Aktivieren Sie dazu Linien und Scans wieder, so wie Sie es eben auch gemacht haben.    
     
  Rufen Sie dann den Befehl Ausschneiden aus dem Bearbeiten-Menü auf (STRG-X).
     
  Wechseln Sie in das OG (STRG-6).
     
  Fügen Sie Linien und Scans hier wieder ein (Bearbeiten-Einsetzen bzw. STRG-V).
     
 

Zuerst sollen nun die Öffnungen in den Aussenwänden gebaut werden.

Die Aufnahmen der SW-Fassade zeigen ein langes Öffnungsband mit vier durch Pfeiler und Rundstützen gegliederten Feldern. Drei der Felder sind offen, das vierte wird durch ein Fenster ausfgefüllt.

     
  Hier ist noch besser zu sehen, dass das Öffnungsband genau im Raster der EG-Stützen angeordnet und gegliedert ist.
     
 

Die Fensteröffnungen haben auf allen vier Seiten die gleiche lichte Höhe und Brüstungshöhe.

Diese entnehmen Sie wie gewohnt der Schnittzeichnung - die Brüstungshöhe wird mit dem Mass 0,90 m interpretiert ...

     
  ... die Oberkante liegt bei 2,00 m, das Mass für die lichte Höhe der Fensteröffnung ist also 1,10 m.
     
 

Zum Einschneiden der Öffnungen wählen Sie das Fensterwerkzeug. Klicken Sie doppelt darauf, es öffnet sich wie gewohnt ein Einstellungsfenster.

Der grösste Teil des fensterbandes auf der SW-Fassade ist eine leere Öffnung ...

     
  ... klicken Sie deshalb auf den entsprechenden Button.
     
 

Für die Breite wählen Sie 14,05 m (3 x 4,75 m Achsraster - 2 x 0,10 m), für die lichte Höhe 1,10 und die Brüstungshöhe 0,90 m.

Für die Festlegung des Ankerpunktes wählen Sie die Option seitlicher Ankerpunkt. Damit legen Sie fest, dass an der Stelle, wo Sie in den Grundriss klicken, ein Endpunkt der Öffnung liegen wird.

     
  Klicken Sie auf die Stelle der rechten Aussenwand (SW-Fassade), wo WandInnen-oder -aussenkante die erste Stützraster-Linie schneidet.
     
 

Mit dem Augen-Cursor bestimmen Sie, in welche Richtung die Öffnung nun gezeichnet wird.

Klicken Sie in den Bereich unterhalb Ihres ersten Klicks. ArchiCad schneidet nun eine leere Öffnung mit den von Ihnen festgelegten Massen in die Aussenwand.

     
  Kontrollieren Sie die Lage im 3D-Fenster.
     
 

Nun muss die Öffnung noch um 10 cm verschoben werden, damit sie mittig zwischen den Achsen sitzt.

Zoomen Sie nah genug heran und klicken Sie auf einen der Eckpunkte der Fensteröffnung.

Halten Sie nach dem Klicken die Maustaste gedrückt ...

     
 

.... es erscheint eine kleine Palette, aus der Sie eine Funktion auswählen können. Klicken Sie auf die erste, um die Öffnung zu verschieben.

Wenn Sie nun die Maus bewegen, sehen Sie, dass Sie die Öffnung nur in Wandrichtung verschieben können. Geben Sie für den y-Offset -0,10 m ein.

     
 

Die Öffnung sitzt nun an der richtigen Stelle, was noch fehlt, sind die Rundstützen, die die Stützen aus dem EG im OG fortsetzen.

Ihren Durchmesser interpretieren wir mit 0,15, ihre Mittelachse ist identisch mit der der EG-Stützen.

Wir haben die OG-Wand zunächst mit 0,20 m Dicke gezeichnet; wie man hier sieht, ist sie eigentlich dünner, nur auf Höhe der Brüstung, der oberen Öffnungskante und am oberen Rand hat sie die volle Stärke. Diese Versprünge werden wir später bauen.

Zunächst werden die Stützen fast wandhoch eingesetzt.

     
  Wählen Sie das Stützenwerkzeug aus und klicken Sie doppelt, um zu den Einstellungen zu gelangen.
     
 

Für die Höhe geben Sie 3,50 m, für den Durchmesser 0,15 m ein. Platzieren Sie im Öffnungsbereich zwei Stützen auf den entsprechenden Kreuzungspunkten der Hilfslinien.

     
  So sieht es dann im 3D-Fenster aus.
     
 

Das letzte Feld des Öffnungsbandes auf der SW-Fassade wird durch eine Fensterkonstruktion ausgefüllt, die Sie jetzt vereinfacht nachbauen und einsetzen werden.

Es handelt sich um ein Fenster mit den Massen 4,55 x 1,10 m, es gibt zwei Randfelder (Achsbreite 0,475 m) und drei gleichgrosse Mittelfelder (Achsbreite 1,20 m).

Die Rahmendicke soll in allen Richtungen 0,08 m betragen.

     
  Wechseln Sie zum Fensterbau in das EG (STRG-5).
     
  Legen Sie unter Optionen - Ebenen-Einstellungen ...
     
  ... eine neue Ebene mit dem Namen 3d_objektkonstruktion an.
     
 

Zeichnen Sie nun zunächst ausserhalb Ihrer Zeichnung ein Linien-Rechteck,
Aktivieren Sie dazu das Linien-Werkzeug, wählen Sie zum Zeichnen die neue Ebene 3d_objektkonstruktion ...

     
  ... und die Geometriemethode Rechteck.
     
  Zeichnen Sie das Rechteck mit den Massen 4,55 x 1,10 m.
     
 

Aktivieren Sie das Rechteck und lösen Sie die Gruppierung auf (Extras-Menü).

Kopieren Sie die linke Linie nach rechts (Bearbeiten - Verschieben mit gedrückter STRG-Taste) ...

     
  ... um den x-Offset 0,475 m ...
     
  ... dann diese noch einmal um den x-Offset 1,20 m.
     
  Die beiden kopierten Linien benötigen Sie auch noch im rechten Teil des Linienrechtecks, wählen Sie dazu den Befehl Spiegeln aus dem Bearbeiten-Menü.
     
  Definieren Sie mit zwei Klicks (der erste geht auf den Mittelpunkt der Basislinie) die Spiegelachse. Halten Sie dabei die Shift-Taste gedrückt, um sicherzustellen, dass die Achse senkrecht verläuft.
     
 

Sie werden nun das Fenster als eigenes Objekt bauen. Grundsätzlich gehen Sie dabei so vor, dass Sie das Objekt mit den geeigneten Werkzeugen (in diesem Fall ist es das Decken-Werkzeug) auf dem "Boden" liegend konstruieren, es als Fenster-Objekt speichern und dann in Ihrem Modell einsetzen.

Die Hilfszeichnung haben Sie soeben erstellt, jetzt wird es dreidimensional.

Klicken Sie doppelt auf das Decken-Werkzeug in der Werkzeug-Palette. Im Einstellungsfenster stellen Sie die Dicke auf 0,08 m, für den Höhenbezug wählen Sie das gleiche Mass.

Wählen Sie ein dunkles Material, z.B. Eisen, und 3d_objektkonstruktion als Ebene.

     
 

Klicken Sie bei aktiviertem Deckenwerkzeug mit gedrückter Leertaste auf die Aussenlinie des Linien-Rechtecks. ArchiCad zeichnet Ihnen die Kontur nun mit dem Deckenwerkzeug nach.

Aktivieren Sie die neu gezeichnete Decke und lassen Sie sie sich im 3D-Fenster anzeigen.

Beachten Sie, dass Sie Ihr komplettes Modell im 3D-Fenster sehen, wenn Sie die Decke nicht explizit ausgewählt haben.

     
 

In diese Decke werden nun Löcher geschnitten, so dass im Ergebnis ein Rahmenwerk ensteht. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten vorzugehen, eine davon soll im folgenden vorgestellt werden.

Aktivieren Sie das Polylinien-Werkzeug und wählen Sie die Rechteck-Zeichenmethode.

     
  Zeichnen Sie ein Rechteck über dem linken Feld Ihrer Hilfslinienkonstruktion.
     
 

Klicken Sie auf einen der Eckpunkte und ziehen Sie die Maus nach innen. Beachten Sie, dass dabei in der sich öffnenden Palette der Button oben rechts gedrückt ist, wenn nicht, klicken Sie ihn an.

Sie können nun das Rechteck gleichmässig vergrössern bzw. - wie hier - verkleinern.

Sehen Sie in der Koordinaten-Palette nach, welcher Wert sich ändert, in diesem Fall ist es der x-Wert in positiver Richtung.

 

     
  Definieren Sie die Skalierung präzise, indem Sie einen positiven x-Offset von 0,08 m eingeben.
     
  Das Rechteck ist nun zu allen Seiten genau 8 cm nach innen versetzt skaliert.
     
 

Der Abstand 0,08 m zu den Aussenkanten des Fenster-rands gilt nicht für die rechte Hilfslinie, hier sollder Abstand 4 cm betragen.

Klicken Sie auf die rechte Seite des Rechtecks und achten Sie darauf, dass in der sich öffnenden Palette der Button oben rechts angeklickt ist.

Sie können nun diese angeklickte Kante senkrecht zu sich selbst verschieben.

     
  Geben Sie für die Verschiebung einen x-Offset von 0,04 m ein.
     
  Das innere Rechteck sollte jetzt so liegen wie links zu sehen.
     
 

Wählen Sie die bereits über dem Linien-Rechteck gezeichnete Decke aus. Achte Sie darauf, dass Sie bei Klick auf die Kante auch das Linienrechteck auswählen können, da es an der gleichen Stelle liegt.

In einem solchen Fall sehen Sie an der Anzeige in der Werkzeuginfo-Palette, welches Objekt gerade ausgewählt ist.

     
  Wenn die Decke ausgewählt ist, aktivieren Sie das Deckenwerkzeug ...
     
 

... und klicken bei gedrückter Leertaste auf das innere Linien-Rechteck.

ArchiCad zeichnet Ihnen nun die Linien-Kontur mit dem Deckenwerkzeug nach - und weil die umgebende Decke bereits aktiviert war, wird es eine Öffnung (sozusagen eine negative Decke).

     
 

Im 3D-Fenster sehen Sie, ob Sie korrekt gearbeitet haben.

Wenn Sie keine Öffnung sehen, sondern ein paar Linien an ihrer Stelle, haben Sie versäumt, vor dem Linien-Nachzeichnen die grosse Decke zu aktivieren. In diesem Fall haben Sie einfach eine weitere Decke gezeichnet, die in der bereits vorhandenen liegt.

     
  Wechseln Sie zurück in den Grundriss, klicken Sie die linke Öffnung an (in der Werkzeuginfo-Palette sehen Sie, dass es sich um ein Decken-Objekt handelt), und spiegeln Sie sie an der senkrechten Mittelachse ihres roten Hilfslinien-Rechtecks (Bearbeiten - Spiegeln, vor dem Zeichnen der Spiegelachse STRG-Taste drücken) .
     
  Die Öffnung erscheint nun kopiert gespiegelt auf der rechten Seite.
     
 

Auch hier sollten Sie das Ergebnis im 3D-Fenster kontrollieren.

Spätestens hier würden Sie merken, ob Sie versehentlich das Polylinien-Rechteck gespiegelt haben.

     
  Für das nächste Fensterfeld zeichnen Sie ebenfalls ein Polylinien-Rechteck, dass Sie zunächst durch Klicken auf einen Eckpunkt gleichmässig auf allen Seiten um 0,08 m verkleinern ...
     
 

... und dann die linke und rechte Kante durch Anklicken noch einmal um 0,04 m nach links bzw. rechts verschieben.

Aktivieren Sie wieder die Decke, dann das Deckenwerkzeug und klicken Sie mit gedrückter Leertaste auf dieses Linien-Rechteck.

     
  Sie haben eine weitere Öffnung erhalten, wie Sie im 3D-Fenster sehen können.
     
  Im Grundriss klicken Sie dieses zuletzt gezeichnete Öffnungs-Rechteck an und wählen dann den Befehl Multiplizieren aus dem Bearbeiten-Menü.
     
 

Im Einstellungsfeld für diesen Befehl wählen Sie als Anzahl der Kopien 2.

Die Art und Weise, in der multioliziert werden soll, ist mit Verschieben und Addieren bereits korrekt voreingestellt.

 

     
  Wenn Sie die Maus horziontal nach rechts bewegen, sehen Sie schon, wie ArchiCad iihr Öffnungs-Rechteck mehrfach kopieren will.
     
  Geben Sie für diese Kopien-Verschiebung einen x-Offset von 1,20 m ein.
     
  Sie sehen, dass es jetzt drei grosse Öffnungs-Rechtecke gibt.
     
 

Auch im 3D-Fenster sieht es richtig aus.

An dieser Stelle beenden Sie die Fensterkonstruktion, auch wenn das Objekt noch sehr einfach aussieht und keine Glasscheiben hat.

Beachten Sie, dass das 3D-Fenster eine Axonometrie zeigt, so wie links gezeigt. Sie muss nicht genauso aussehen, wichtig ist nur, dass Sie im 3D-Fenster weder eine An-oder Draufsicht noch eine Perspektive sehen.

     
  Wählen Sie nun den Befehl 3D-Modell sichern als aus dem Ablage-Menü.
     
 

- Vergeben Sie einen aussagekräftigen Namen, aus dem u.a. die Projektzugehörigkeit hervorgeht

- Legen Sie ein Verzeichnis an, das nur von Ihnen erstellte Objekte aufnehmen soll

- Wählen Sie das Dateiformat ArchiCad-Objekt

- Drücken Sie auf Sichern

     
  In dem Einstellungsfeld, dass sich daraufhin öffnet, wählen Sie Sichern als Fenster, die anderen Einstellungen lassen Sie so, wie sie sind.
     
  Blenden Sie die Ebene 3d_objektkonstruktion aus und wechseln Sie in das Obergeschoss (STRG-6).
     
  Wählen Sie das Fenster-Werkzeug aus und klicken Sie doppelt darauf.
     
 

Im Einstellungsfeld, dass sich nun öffnet, sehen Sie links unten eine Aufstellung von Fenster-Objekten ,die zwar nicht geladen sind (was das bedeutet, werden Sie später lernen), Ihnen aber zunächst trotzdem zur Verfügung stehen.

In diesem Fall finden Sie dort Ihr soeben erstelltes Fensterobjekt.

     
 

Schauen Sie in den rechten oberen Teil des Einstellungsfeldes. Hier können Sie das Objekt in verschiedenen Darstellungen ansehen und vor allem die Masse kontrollieren bzw. verändern.

Die Brüstungshöhe stammt noch von der zuletzt platzierten leeren Öffnung, die ja ebenfalls ein Fenster-Objekt war.

Das der Ankerpunkt ein Eckpunkt des Fensters sein soll, ist ebenfalls korrekt eingestellt.

     
  Fügen Sie nun das Fenster ein, indem Sie auf einen Schnittpunkt der Wandaussen- oder Innenkante mit einer der beiden links zu sehenden waagrechten Hilfslinien klicken ...
     
 

.... mit dem Augen-Cursor bestimmen Sie, in welcher Richtung das Fenster gezeichnet wird. Klicken Sie oberhalb des unteren Einfügepunktes.

Das Fenster ist platziert, muss aber noch um 10 cm in Richtung der leeren Öffnung verschoben werden.

     
  Aktivieren Sie dazu das Fenster, wählen Sie den Verschieben-Befehl aus dem Bearbeiten-Menü, klicken Sie in einen der schwarzen Aktivierungs-Punkte und geben dann über die Koordinaten-Palette einen y-Offset von 0,10 m ein.
     
 

In der 3D-Darstellung sieht es so aus.

Die Lage des Fensters in Höhe und Fassaden-Längsrichtung ist korrekt, der Versatz zur Aussenfläche soll uns an dieser Stelle noch nicht weiter interessieren.

     
  Wählen Sie den Befehl Standort & Projektionsart aus dem 3D-Menü ...
     
  .... wählen dort die Projektionsart Ansicht (dazu müssen Sie sich in den Axonometrie-Einstellungen befinden) mit der Blickrichtung 0°.
     
 

Im 3D-Fenster sehen Sie nun eine Seitenansicht Ihrer Fassade.

In diesem Kapitel haben Sie vor allem gesehen, wie Sie Fenster selbst konstruieren und in eine Wand einsetzen können.

 

     
Sie können Ihr Ergebnis mit meiner Datei villasavoye2_end.pae vergleichen. Beachten Sie, dass es sich nicht um eine ArchiCad-Soloprojekt-, sondern um eine sogenannte Archiv-Datei handelt, die zusätzlich das Fenster-Objekt enthält.    
     
   
 

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