EPS Export aus ArchiCAD
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Zur Verwendung in einem Illustrator oder InDesign-Layout sollen technische Zeichnungen aus AC im EPS-Format exportiert werden. Die Zeichnungen sollen nach dem Import im Layout jederzeit nachbearbeitbar sein.
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Der Vorteil des EPS (Encapsulated PostSript)- Formats liegt darin, dass die Pläne aus dem CAD-Programm als Vektorzeichnung exportiert werden, so dass sie im Grafikprogramm als Zeichnung nachbearbeitet werden können. Ein weiterer Vorteil liegt in der auflösungs- und ausgabeunabhängigen Qualität der Zeichnungen sowie in den vergleichsweise kleinen Dateigrössen. EPS-Export ist nur aus dem Programm PlotMaker möglich, das als Planlayoutprogramm im Lieferumfang von ArchiCad enthalten ist und beim Installieren von ArchiCad automatisch ebenfalls installiert wird. Dort werden AC-Zeichnungen in Layoutseiten eingebunden, die nach jeder Änderung in AC aktualisiert werden können, und der ganze Zeichnungssatz bei Bedarf auf einmal als EPS gesichert. Das Verfahren wirkt auf den ersten Blick etwas umständlich, führt aber dafür zu sehr sauberen Ergebnissen. Der Vorteil liegt im Prinzip darin, dass es nur eine Zeichnungsdatei in ArchiCad gibt, deren Aktualisierung jeweils automatisiert an PlotMaker weitergegeben wird. Als Beispiel soll eine Perspektive aus ArchiCad in das EPS-Format umgewandelt und in Adobe Illustrator geöffnet werden. Öffnen Sie die Datei eps_export.pae (Download s. rechts oben) . Wenn die Datei geöffnet ist, drücken Sie STRG-3. Sie sehen die Perspektive im 3D-Fenster: |
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Die 3D-Darstellung wird in eine 2D-Grafik konvertiert, indem im 3D-Fenster ein 2D-Markierungsrahmen um das Bild aufgezogen und STRG-C gedrückt wird. Die Konvertierung erfolgt zunächst ohne Schatten: | |
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Legen Sie ein neues Geschoss an, das Sie 2D-Perspektive nennen. Kopieren Sie die Zeichnung hier hinein. Achten Sie darauf, die Option An Originalposition einfügen auszuwählen. Lassen Sie sich nicht davon irritieren, dass die Farben anders aussehen als im 3D-Fenster. Die Hauptsache ist, dass sie sich gut voneinander unterscheiden. | |
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Öffnen Sie den Ebenen-Umschalter (Fenster - Paletten): | |
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Wählen Sie alle Farbflächen aus, legen Sie sie auf die Ebene 2D-Flächen und blenden Sie diese mithilfe des Ebenen-Umschalters aus. Sie sehen nur noch die Linien. Wählen Sie alle aus, stellen Sie die Linien auf Stift 1 (das sollte eine dünne schwarze Linie sein), legen Sie sie auf die Ebene 2D-Linien und blenden Sie diese ebenfalls aus. | |
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Wechseln Sie zurück in Ihr 3D-Fenster. Der Markierungsrahmen ist immer noch aktiv. Drücken Sie noch einmal STRG-C und wählen diesmal nur die Polygonflächen des Schlagschattens für die Konvertierung aus, für die Konstruktionselemente wählen Sie Keine. | |
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Fügen Sie die Schlagschattendarstellung im Grundrissfenster ein. Wenn Sie am Fensterzoom vorher nichts verstellt haben, landet der Schlagschatten genau passend in der Perspektive, deren Linien und Farbflächen freilich gerade ausgeblendet sind. Es fällt auf, dass die Schattenflächen farblich besonders falsch und vor allem nicht einheitlich erscheinen: | |
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Wählen Sie alle Flächen aus und färben Sie sie um. Es darf ruhig eine kräftige Farbe sein, sie wird später noch geändert; sie sollte vor allem nicht in der restlichen Perspektive vorkommen. Legen Sie die Schattenflächen auf die Ebene 2D-Schatten. | |
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Blenden Sie nun die anderen Ebenen wieder ein. Kontrollieren Sie, ob Perspektive und Schatten exakt aufeinander liegen. | |
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Die Perspektive ist nun für den Export vorbereitet. Suchen Sie die Navigatorpalette (in der Voreinstellung liegt sie am linken Bildschirmrand, notfalls muss sie über das Fenster-Menü eingeblendet werden). Klicken Sie auf den Pulldown-Button oben links in der Palette und wählen Sie den mittleren Button aus. | |
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Die Palette erweitert sich. Sie sehen links alle Darstellungen und Geschosse, die Sie mittlerweile in Ihrer Datei angelegt haben, und rechts sogenannte Ausschnitt-Sets, in denen bestimmte Zeichnungen zusammengestellt sind. Hier legen wir ein neues Ausschnitt-Set an: | |
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Benennen Sie das neue Ausschnitt-Set mit einem aussagekräftigen Namen, z.B. Perspektive. Ziehen Sie nun die Zeichnung 2D-Perspektive aus dem linken Teil des Fensters in den rechten. Beachten Sie die Liste im unteren Teil des Fensters. Sie sehen, dass Sie nun ein neues Ausschnitt-Set erzeugt haben, das genau die eine Zeichnung enthält, die auf dem 2.Geschoss liegt, das wir 2D-Perspektive genannt haben, und zwar mit der Massstabsangabe 1:100: | |
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Sichern Sie nun Ihre ArchiCad-Datei. | |
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Nun kommt das Programm PlotMaker zum Einsatz, das normalerweise für das Layouten von Plänen verwendet wird. Hier werden wir die ArchiCad-Zeichnung öffnen und als EPS speichern, so dass wir sie in Illustrator öffnen und weiterbearbeiten können. Öffnen Sie PlotMaker und wählen Sie die folgenden Einstellungen: | |
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Auch in PlotMaker gibt es eine Navigator-Palette. Sie zeigt die Layouts an, die bereits in dem sogenannten Layout-Buch angelegt sind. Es gibt ein Layout 001, das kein Planmaterial enthält, sowie drei sogenannte Masterlayouts, die als Vorlagen bereitliegen. | |
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Im Fenster rechts sehen Sie ein Planlayout mit Plankopf, das auf dem Master A1 Querformat basiert. | |
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Da wir gleich die Perspektive importieren wollen, wählen wir uns ein anderes Masterlayout aus, das keine störende Beschriftung enthält. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Masterlayout A3 Querformat und wählen dort den Befehl Masterlayout-Einstellungen: | |
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Setzen Sie dort ein Häkchen bei der Option Als Grundeinstellung für neue Layouts verwenden: | |
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Nun wird die ArchiCad-Zeichnung importiert. Wählen Sie Ablage - Importieren: | |
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Wählen Sie im Dateiauswahl-Dialog Ihre gespeicherte ArchiCad-Datei aus. Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie die richtige Datei auswählen, insbesondere sollten Sie sich vergewissern, dass Sie nicht aus Versehen eine Backup-Datei öffnen (diese liegt meist an der gleichen Stelle wie die Originaldatei und ist an der Dateieendung .bpe zu erkennen). | |
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Den Warnhinweis können Sie mit einem Klick auf Fortfahren quittieren: | |
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Sie werden nun aufgefordert, ein Ausschnitt-Set anzugeben, das Sie in PlotMaker importieren wollen. Wählen Sie das von Ihnen selbst in ArchiCad angelegte Set aus, das nur Ihre Perspektive enthält. Wenn Sie dieses in der Pulldown-Liste nicht finden, haben Sie die falsche Datei geöffnet. | |
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Kreuzen Sie die Zeichnung des Sets an, die Sie importieren wollen, und wählen Sie die Option Neue Layouts zu Layoutbuch anhängen: | |
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Wieder erscheint ein Warnhinweis, den Sie mit einem Klick auf Fortfahren bestätigen: | |
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Nach einem längeren Rechenprozess erscheint Ihre Perspektivzeichnung auf einem neuen leeren Layout. An dieser Stelle würden Sie bereits Massstabsfehler bemerken, wenn z.B. Ihre Zeichnung wesentlich kleiner oder grösser als das DIN A3-Layout ist. | |
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Nun kann die Zeichnung im EPS-Format gesichert werden. Da PlotMaker für den Umgang mit vielen komplexen Planlayouts angelegt ist, ist dieser Speichervorgang ein wenig umständlicher, als wir das aus anderen Programmen gewohnt sind. Befolgen Sie einfach die folgenden Schritte. Wählen Sie zunächst den Befehl Ablage - Projekt-Publisher - Publizieren: | |
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Eine Palette erscheint, die in ihrer Struktur dem Navigator ähnelt. Links sind die Layouts des aktuell geöffneten Layout-Buchs aufgelistet (u.a. unsere Perspektive), rechts steht ein leerer Bereich für die zu exportierenden Layouts bereit. Ziehen Sie das Layout 2D_Perspektive aus dem linken in den rechten Teil des Fensters: | |
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Wählen Sie den Speicherort für Ihr EPS, indem Sie auf Ausschnitt-Set Publ.-Eigenschaften klicken: | |
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Sie werden aufgefordert, einen Speicherpfad für Ihre Datei anzugeben. Klicken Sie auf Suchen, dann können Sie wie gewohnt auch einen Speicherort in Ihrem Verzeichnis angeben: | |
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Als zweites bestimmen Sie das Dateiformat. Achten Sie darauf, dass das Symbol der Zeichnung 2D_Perspektive aktiviert ist, und wählen Sie aus dem Pulldown-Menü das Format Encapsulated PostScript-Datei aus: | |
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Speichern Sie die Datei, indem Sie auf Publizieren klicken: | |
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PlotMaker speichert Ihre Zeichnung vor Ihren Augen. Der EPS-Export aus ArchiCad ist damit abgeschlossen. Sie können die PlotMaker-Datei (ein sogenanntes Layout-Buch) speichern, dann müssen Sie bei eventuellen Änderungen der ArchiCad-Datei nur das Layout aktualisieren; alle anderen Einstellungen können beibehalten werden. | |
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Öffnen Sie das Programm Illustrator und begutachten Sie Ihre CAD-Zeichnung: | |
































